Rückblick Bundeskonferenz 2016 - KUNST IM BFP – einzigARTich

Auch auf dieser Bundeskonferenz gab es wieder eine Vernissage – mittlerweile die siebte dieser Art – mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt, diesmal aus Deutschland, Nigeria, der Schweiz, Argentinien und den USA.

Traditionsgemäß fand die Eröffnung nach dem Visionsgottesdienst am ersten Abend mit einem Sektempfang statt. Die Moderation machten diesmal Pastor Daniel Dallmann aus Lörrach (Mitglied im Vorstand des BFP) und Esther Dymel-Sohl aus Elmshorn (Kuratorin). Das diesjährige Thema war, angelehnt an das Thema der gesamten Konferenz: „einzigARTich“ – Gottes Kraft, mein Bestes“.

Internationale Künstler

313 von 814 BFP-Gemeinden sind internationale Gemeinden. Das spiegelt sich auch in den Künstlern wieder. Diesmal stellten Alejandro Ramirez Romero (Nürnberg), Barbara Lidfors (Fürth), David Flury (Gross, Schweiz), Dilomprizulike (Nigeria), Gabi Dallmann (Lörrach), Heidi Gebauer (Elmshorn), Heiko Boelsen (Essen), Irene Justus (Hannover), Markus Haist (Uetzingen), Markus Sauermann (Guntersblum), Robert Pasitka (Warstein), Rose Adrian-Trienen (Hamburg) und Walter Mundt (Speyer) aus. Eröffnet wurde die Vernissage mit einem beeindruckenden Film von Markus Haist aus Uetzingen, der momentan vorrangig für das ZDF arbeitet: „Ein Arzt an der Nadel“.

Große Vielfalt

Auch in den einzelnen Kunstwerken war eine große Vielfalt und Kreativität zu sehen. Für jeden Kunstgeschmack war etwas dabei. Zu sehen waren nicht nur Bilder, sondern auch Skulpturen, Filme und Fotos von Röntgenaufnahmen in Form eines Kreuzes. Besonders ins Auge fielen auch die Skulpturen von Dilumprizulike, zurzeit einer der gefragtesten Künstler Nigerias. Selbst nennt er sich „Müllmann aus Afrika“ und macht Kunst aus Dingen, die andere Leute wegwerfen.

Untermalt wurde die Eröffnung von Rainer Platzek (Konzertflöte) und Hans-Peter Mumssen (Klavier). Irene Justus stellte neben ihren Bildern auch ihr neues Buch „Die unsichtbare Feder“ vor. Einen weiteren Teil der Vernissage bildete die Ausstellung von Bibeln aus der Zeit von Martin Luther.

Ideenquelle

Die jährliche Kunstausstellung während der „BuKo“ soll die kirchliche Kunst im BFP fördern. Sie soll zum einen eine Ideen- und Motivationsquelle für die anwesenden Pastoren und Leiter sein, um Kunst und Künstler auch in ihren Ortsgemeinden zu fördern und Raum und ein Bewusstsein für kirchliche Kunst zu schaffen. Zum anderen präsentieren sich mittlerweile namhafte Künstler, um das Kunstverständnis unter den freikirchlichen Pastoren zu fördern und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Außerdem bietet sie eine konfessionsübergreifende Vernetzungsmöglichkeit von Künstlern im kirchlichen Bereich.

Die Ausstellung war während der gesamten Konferenz geöffnet und die ganze Zeit sehr gut besucht. ❚

Christl Bauer

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