Arbeit unter Holocaust-Überlebenden in Israel

Alt, älter, uralt

Israel/Nidda (ss)

»Lasst die Kinder zu mir kommen.« Was AVC gerade in Israel erlebt, ist irgendwie anders.

Die AVC-Mitarbeiter gehen nicht zu den von Jesus erwähnten »Hecken und Zäunen«, sondern in Wohnungen, Häuser und Heime. In verschiedenen Ortschaften Israels besuchen sie Senioren, trinken Kaffee mit ihnen, suchen das Gespräch. Mit Auswirkungen.

Annahme …  Michael, Naum, Lisa, David, Genja und Ekaterina gehören zu jenen, die ihre Türen geöffnet haben. Sie alle sind Holocaust-Überlebende und über 80 Jahre alt (wobei Genja mit 82 die Jüngste und Michael mit 97 der Älteste ist). Und: alle haben vor Kurzem ihr Leben Jesus Christus anvertraut. Die Missionare sind überglücklich, dass sie diesen Menschen helfen konnten, so kurz vor den Toren der Ewigkeit die wichtigste und weitreichendste Entscheidung ihres Lebens zu treffen! In nur drei Monaten haben 40 Leute diesen Schritt gewagt.

… und Widerstand  Über die Arbeit in Israel kann nur eingeschränkt berichtet werden. Das »Klima« für Christen dort ist heiß. Ein israelischer Partner hat schon einiges an Widerstand erlebt: »Es gibt zwar kein Gesetz, das die Verbreitung der Frohen Botschaft in Israel verbietet. Aber es gibt viel Widerstand auf der Straße – von orthodoxen und militanten Gruppen, oder auch einfach von irgendwelchen Personen, die gerade zuhören. Wir wurden in der Vergangenheit schon oft angegriffen.«

Auch wenn kein Gesetz die Weitergabe der Guten Nachricht verbietet, so gibt es doch ein Anti-Missionsgesetz. Dieses untersagt, jemandem einen materiellen Vorteil zu verschaffen, um ihn zur Konversion zu bewegen. Wer das tut, kann für ein Jahr ins Gefängnis wandern. Ausländern drohen in solchen Fällen darüber hinaus mehrjährige Einreisesperren.

Das alles darf jedoch kein Grund sein, zu schweigen. Jesus hat nicht nur die Kinder zu sich eingeladen, sondern alle, die »mühselig und beladen« sind. Was besonders zutrifft auf diese lieben alten Leute, die Grausames erlebt und überlebt haben.

 

AVC steht verfolgten Christen bei, macht Jesus Christus bekannt und hilft Notleidenden.

 

 

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